Project

Analog Pixels

MultiMediaArt, 2010

Über Analog Pixels

Titel: "Analog Pixels" Genre: Audiovisualistik / Motiongraphic Musik: Boys Noize Konzept / Idee: Nach dem beeindruckenden Gastvortrag von Heike Sperling, die uns mit den Pionieren des Musikvideos bekannt machte, entschieden wir uns dazu, für unser Qualifikationsprojekt eine kurze Audiovisualistik-Sequenz zu erstellen. Dabei war es uns wichtig, den auditiven Charakter des benutzten Musikstücks beizubehalten bzw. diesen mittels dem Visuellen zu verstärken. Getreu unserer Inspiration (&...

Titel: "Analog Pixels"

Genre: Audiovisualistik / Motiongraphic

Musik: Boys Noize

Konzept / Idee: Nach dem beeindruckenden Gastvortrag von Heike Sperling, die uns mit den Pionieren des Musikvideos bekannt machte, entschieden wir uns dazu, für unser Qualifikationsprojekt eine kurze Audiovisualistik-Sequenz zu erstellen. Dabei war es uns wichtig, den auditiven Charakter des benutzten Musikstücks beizubehalten bzw. diesen mittels dem Visuellen zu verstärken. Getreu unserer Inspiration (>Hsadsad..) entschieden wir uns für eine analoge Umsetzung. Desweiteren wollten wir uns von den handelsüblichen Musikvideos und Audiovisualistiken distanzieren, welche überwiegend digital produziert werden. Unser angestrebter Look sollte einem Digitalen ähneln, doch vollkommen analog umgesetzt werden. Dieser Gedanke führte uns zur Erstellung eines analogen Rasters, welches sich vergleichbar in jeder Raster(Pixel)Grafik findet.

MATERIAL: „CUBES“ Um die grundlegende und primäre digitale Form, den Pixel, zu imitieren, entschieden wir uns für die analoge Gegenkomponente, den Holz-Würfel. Dieser bietet auf Grund seiner Symmetrie vier verschiedene Flächen welche sich einfärben bzw. welche gedreht werden können.

RASTER: Das Raster, ähnlich einer Pixelgrafik, besteht aus mehreren aneinandergereihten Farbflächen, welche das Gesamtbild ergeben. Für unsere Animation verwendeten wir 81 farbige Holz-Würfel (9x9), welche passend zur Musik bewegt werden können und somit unsere Audiovisualistik bilden.

DREHUNG: Um die Würfel drehen zu können wurden sie in der Mitte durchbohrt und entlang der Vertikalen mittels eines Holz-Stabes miteinander verbunden. Dabei war zu beachten, dass sich die Würfel nicht auf der gleichen Ebene in der Horizontale befinden durften, da sich diese in der Drehung gegenseitig behindert hätten. Aus diesem Grund wurde eine Reihe weiter vorne, die darauf folgende weiter hinten platziert.

FARBEN: Bei unserer Farbauswahl nutzten wir das bekannteste digitale Farbsystem: das RGB-System. Folglich benutzten wir zusätzlich zur naturbelassenen Würfelseite die Farben Rot, Grün und Blau. Diese Wahl verstärkt zusätzlich den Look einer einfachen Rastergrafik, wie wir sie zu Beginn des digitalen Zeitalters vorfinden. Um die Animation visuell ansprechender zu machen, benutzen wir je Farbe jeweils 3 Abstufungen. Durch die Drehung der Würfel entsteht ein fließender Farbwechsel zwischen den 4 Hauptkomponenten.

Aufnahmen: Die Einzelbilder (insgesamt: 1.117 Fotos) der diversen Loops (41) wurden im Studio unter den selben (Licht)bedingungen aufgenommen und in After Effect passend zur Musik zusammengefügt und geschnitten. Weitere Postproduktion (Colorcorrection, Animations,…) wurde nicht angewandt, das Produkt sollte überwiegend analog produziert werden (bis auf den Schnitt) und keine digitale „Verfälschungen“ aufweisen. Ebenso wurde das verwendete Bildformat (1080x1080px), folglich dem analogen Charakter gewählt, und ist somit wie unser Hauptelement: der Würfel, quadratisch.

Produkt: Das Endprodukt spiegelt den angestrebten analogen Charakter wieder und fügt sich dank dem Schnitt nahtlos in das Musikstück ein bzw. unterstützt dieses visuell. Die 40-Sekunden-Sequenz entspricht der Taktfolge des Musikstücks, doch könnten die erstellten Loops ebenso für andere Stücke oder Genres verwenden. Ebenso ist eine interaktive Installation welche durch auditive Komponenten die Audiovisualstik steuert denkbar.

Visuelle Eindrücke

Mitwirkende